Lehren für die Zukunft aus der Corona-Krise

by 29.04.2023Corona-Krise

Am Samstag, 18.3.2023 wurde ich von der Naturärztevereinigung der Schweiz (NVS) eingeladen, als Repräsentant der Heilpraktiker an einer Podiumsdiskussion mit dem Titel Zeit für Diskurs: Rückblick und Erfahrungen aus der Corona-Krise teilzunehmen.

Bekannte Namen wie Daniel Koch und Prof. Pietro Vernazza waren auch dabei. Ich nahm gerne teil und konnte auch einiges einbringen, auch wenn aus Zeitgründen nicht alles angesprochen werden konnte. Wenn es dich interessiert, findest du hier den Link zur Aufzeichnung der Podiumsdiskussion: https://www.youtube.com/watch?v=GS87l035uLc

Im untenstehenden Blogpost zur Covid-Krise ist es mein Anliegen, Unzulänglichkeiten während der vergangenen Covid-Krise anzusprechen sowie relevante Fragen zu stellen, um zukünftige Fehler zu vermeiden. Dabei habe ich die folgenden Themen ausgewählt:

  • Das einseitige Narrativ der Medien
  • Die Dynamik des Virus
  • Psychologische Auswirkungen 
  • Die Wirksamkeit des Maskentragens
  • Die Möglichkeiten der Komplementärmedizin
  • Therapieautonomie und Meinungsfreiheit der Ärzte
  • Die Rolle der Pharmaindustrie
  • Zulassungsstudien für die mRNA-Impfung
  • Vitamin D3-Mangel
  • Nebenwirkungen der Covid-Impfungen
  • Ursprünge des Virus
  • Das Kapern der Wissenschaft

Wenn dir dieser Artikel gefällt, freue ich mich, wenn du ihn auch an andere weiterleitest. Ich denke, es noch viel zu verbessern, damit wir für zukünftige Pandemien sowie für andere Krisen und gesellschaftliche Herausforderungen besser gewappnet sind.

 

Lehren für die Zukunft aus der Corona-Krise

Ganzheitliche Perspektiven aus der Naturheilpraxis

Seit Beginn der Covid-Krise sind über drei Jahre vergangen. In verschiedenen Artikeln wird jetzt darüber diskutiert, was man hätte besser machen können. Dabei fällt auf, dass sehr viele Fragen bezüglich der Vorgehensweisen während der Pandemie unbeantwortet bleiben oder nicht gestellt werden.

Diese Fragen zu stellen und möglichst zu beantworten, scheint mir wichtig, damit in der Zukunft richtige Vorgehensweisen erkannt und implementiert werden können. Da die Wissenschaft sich einig ist, dass es weitere Pandemien geben wird, gilt es insbesondere begangene Fehler zu erkennen, um zukünftige zu vermeiden.

Das einseitige Narrativ der Medien 

Das Narrativ der Medien während der Pandemie war eindeutig nur auf pharmazeutische Interventionen ausgerichtet. Nach dem sinnvollen Abstandhalten und Händewaschen folgte alsbald das ständige Maskentragen. Danach wurde die Impfung als einzige rettende Massnahme tausendfach in den Himmel erhoben. Natürliche Heilmethoden sowie Massnahmen zur Förderung der natürlichen Immunität wurden ausser Acht gelassen. Das Hashtag #natürliche Immunität wurde gar lange Zeit von verschiedenen sozialen Medien verboten. Link zur Studie über die Wirksamkeit der natürlichen Immunität: (https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(22)02465-5/fulltext).

Sogar namhafte Professoren und Wissenschaftler, welche das offizielle Narrativ in Frage stellten, bekamen nicht nur keine Stimme in den Medien, sondern wurden diffamiert und diskreditiert. Ich selber erlebte, wie alle meiner insgesamt dreizehn Leserbriefe, die grösstenteils auf die Möglichkeiten natürlicher Heilmethoden hinwiesen, in einer grossen Tageszeitung einfach nicht veröffentlicht wurden.

Hier stellen sich einige Fragen: Weshalb ist es zu dieser Zensur gekommen? Was für Entscheide sind getroffen worden? Wären transparente Antworten auf diese Fragen für die Aufarbeitung der Covid-Krise nicht wünschenswert?

Die Dynamik des Virus

Mit der Sichtweise, dass das Virus an sich das Problem sei, ging es leider unter, dass das Virus an sich nichts anrichtet. Erst in der Dynamik mit einem Wirt kann es sein Wirken entfalten. Die besondere Dynamik beim Sars-Cov-2 Virus war recht schnell ersichtlich. Schwere Erkrankungen und Todesfälle gab es vor allem bei älteren Menschen ab 75, bei Menschen mit dem metabolischen Syndrom (Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck) sowie bei Menschen mit einem Vitamin D-Mangel.

Weshalb wurden diese Zusammenhänge nicht berücksichtigt, um dann gezielt Massnahmen zu wählen? Diese wären bspw. der besondere Schutz älterer Menschen, vorbeugende Vitamin D-Abgabe in einer genügend hohen Dosierung (generell 5.000 i.E täglich) sowie die Förderung gesunder Ernährung und anderer Lifestyle-Verbesserungen, welche das metabolische Syndrom bei den meisten Menschen in kurzer Zeit verbessern.

Die positiven Auswirkungen einer gesunden Lebensweise, um das Long-Covid-Syndrom zu vermeiden, wurde beispielsweise in dieser Studie aufgezeigt.

https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2800885?guestAccessKey=a9998ba9-a64c-4674-a761-dfb50e5c1c43&utm_source=For_The_Media&utm_medium=referral&utm_campaign=ftm_links&utm_content=tfl&utm_term=020623

 

Psychologische Auswirkungen 

Stattdessen gab es undifferenzierte Massnahmen, welche die ganze Bevölkerung betrafen, ob jung oder alt, gesund oder krank. Verschiedene Statistiken haben gezeigt, dass Lockdowns und Schulschliessungen kaum eine positive Wirkung auf den Pandemieverlauf hatten. Die negativen, psychologischen sowie physiologischen Auswirkungen dieser Massnahmen wurden nicht beachtet, obwohl die verheerende Wirkung von Stress und Angst auf das Immunsystem bereits bestens bekannt sind.

Dies bestätigt sich auch in verschiedenen Studien, die zur Zeit der Pandemie gemacht wurden. In einer Studie, die im Journal of Psychosomatic Research veröffentlicht wurde,  zeigte sich, dass Menschen mit einem hohen Maß an wahrgenommenem Stress eher positiv auf das Virus getestet wurden. Eine weitere Studie im Frontiers in Psychiatry zeigte, dass Stress die Reaktion des Immunsystems auf COVID-19 beeinträchtigen und zu einer schwereren Erkrankung führen kann. Schliesslich zeigte eine Studie, dass in der Zeitschrift Brain, Behavior, and Immunity im Mai 2021 veröffentlicht wurde, dass Menschen mit einem höheren Maß an wahrgenommenem Stress ein höheres Maß an Entzündungen hatten, was zu schwereren COVID-19-Symptomen führte.

Die Pandemie hat zu einer beispielslosen Verschlechterung der psychischen Gesundheit geführt mit übervollen Kliniken sowie überlasteten Psychologen. Wie wir in der Zukunft die psychologischen Auswirkungen gesellschaftlicher Verordnungen höher zu priorisieren lernen, ist sicher ein wichtiges Thema. Wie können differenzierte Vorgehensweisen erarbeitet werden? Wie können die psychologischen Auswirkungen politischer Entscheidungen besser berücksichtigt werden

Die Wirksamkeit des Maskentragens

 u den psychologischen Stressfaktoren während der Covid-Krise war sicher auch das Maskentragen. Ob die Vorteile des Maskentragens die Nachteile überwiegen, ist eine offene Frage. Es braucht dringend weitere Forschung. Obwohl verschiedene Studien auf eine Reduktion an virale Ansteckungen durch Maskentragen hinweisen, gab es in einer grossen Studie im englischen St. George’s Hospital in London von vierzigwöchiger Dauer keinen signifikanten Unterschied in der Ansteckungsrate in Krankenzimmern mit Maskenpflicht in Vergleich zu Krankenzimmern ohne Maskenpflicht. Schlussfolgerung der Studie war, dass das Maskentragen zumindest bei der Omikron-Variante im Spitalumfeld grundsätzlich als unwirksam zu betrachten sei. Link:

https://drive.google.com/file/d/1oZ29hRam4CXGqUFxe-Lh-_l-VCqQwXFT/view

Die Möglichkeiten der Komplementärmedizin

Gerade bei viralen Erkrankungen gilt es, die Vitalkräfte und (sonst 2x sowie im gleichen Satz) das Immunsystem zu stärken, sowie überschiessende Entzündungsreaktionen zu dämpfen. Diese zentrale Domäne natürlicher Heilweisen wurde aber gar nicht von den Medien beachtet und wie es scheint bewusst unterdrückt.

Meine eigenen, persönlichen Erfahrungen könnten als ein Beispiel der Möglichkeiten der Komplementärmedizin dienen. Mit dem Einsetzen verschiedener Naturheilmittel und -Methoden habe ich über siebenhundert Menschen mit einer Covid-Infektion begleitet, ohne dass es zu einem einzigen Todesfall kam. Einige davon standen kurz davor, vor den naturheilkundlichen Interventionen, ins Spital eingeliefert zu werden. Nur eine einzige Patientin musste für einen halben Tag ins Spital eingeliefert werden. Ich vermute, dass der sehr starke Stress, den sie in ihrem Leben ausgesetzt war, zur mangelhaften Reaktion auf die naturheilkundlichen Interventionen führte.  Die Mittel und Methoden, die bei mir zum Einsatz gekommen sind, habe ich in früheren Blogposts bereits beschrieben.

Was muss gemacht werden, damit der Volkswille des in 2009 angenommen Referendums – notabene mit einem Stimmanteil von 66.7% Ja-Stimmen -, wonach die Alternativmedizin berücksichtigt werden soll, tatsächlich berücksichtigt wird? Wäre es nicht ratsam, auch die Stimme der Komplementärmedizin in zukünftigen Entscheidungsgremien/Taskforces des Bundes mit einzubinden, wenn es um gesundheitliche Fragen geht?

 

Therapieautonomie und Meinungsfreiheit der Ärzte

Obwohl es zu Beginn der Pandemie keine erfolgsversprechende medizinische Therapie gegen die Covid-Infektion gab, wurden Ärzte, welche andere Methoden in der Behandlung einsetzten, wie homöopathische Mittel, Ivermectin usw. verunglimpft. Einige Ärzte, die sich dem offiziellen Narrativ wiedersetzten, verloren gar ihre Praxisbewilligung. Der Bund verbot ausserdem, während der Pandemie das Bewerben von immunfördernden Naturheilmitteln. https://www.luzernerzeitung.ch/wirtschaft/pandemie-komplementaermedizin-zur-virenabwehr-swissmedic-verbietet-inserate-mit-heiklen-aussagen-und-buesst-einen-drogisten-ld.2176606?reduced=true . Immerhin kam es in der Schweiz nicht – wie in Deutschland –  zu einem Verbot der Heilpraktiker, Covid-Infektionen behandeln zu dürfen.

Ist das Einschränken der Autonomie, der Therapievielfalt sowie der Meinungsfreiheit der Ärzte wirklich nötig und nützlich für unsere Gesellschaft?

 

Die Rolle der Pharmaindustrie

In Europa werden die Gesundheitsbehörden im Durchschnitt zu 89% durch die Pharmaindustrie finanziert. Link: https://www.bmj.com/content/377/bmj.o1538.full

Hier stellt sich die Frage, ob die möglichen Interessenkonflikte der Volksgesundheit dienlich seien. Wäre eine grössere Unabhängigkeit der Gesundheitsbehörden nicht wünschenswert? Müsste man nicht eine grössere Transparenz bezüglich der finanziellen Verflechtungen von der Pharmaindustrie mit der Politik, den Medien sowie den Universitäten fordern?

 

Zulassungsstudien für die mRNA-Impfung

Verschiedene Unregelmässigkeiten bei den Studien zu den mRNA-Impfungen wurden gemeldet. So wurde bei der Pfizer-Studie unter anderem die Geschichte der 12-jährigen Maddie De Garay bekannt. Nach der Covid-Impfung bekam sie starke Bauchschmerzen, gefolgt von Krampfanfällen. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert und ist nun dauerhaft behindert, an den Rollstuhl gefesselt und wird durch eine Magensonde ernährt. In der Studie von Pfizer wurde ihre Nebenwirkung als milde Magenverstimmung bezeichnet. https://ehlinelaw.com/blog/pfizer-trial-hid-injuries

Hier stellt sich die Frage, ob es nicht besser wäre, unabhängige Studien zu Medikamentenzulassungen zu fordern. Offensichtlich führen finanzielle Interessen gerne zu Interessenkonflikten.

 

Vitamin D3-Mangel

Ein Vitamin D3-Mangel hat sich in verschiedenen Studien als erschwerend für den Krankheitsverlauf einer Covid-Infektion erwiesen. Vitamin D3 gilt als wichtigstes Vitamin für ein gut funktionierendes Immunsystem. Weshalb wurde auf diese kostengünstige Massnahme verzichtet, obwohl in verschiedenen Studien gezeigt wurde, dass sehr viele schwere Erkrankungen und Todesfälle hätte verhindert werden können? Link zur Meta-Analyse über die Wirksamkeit von Vitamin D3:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9864223/

 

Weshalb wurde gerade in der Pandemie in der Puls-Sendung des Schweizer Fernsehens vom 25. Jan. 2021 https://www.srf.ch/play/tv/puls/video/vitamin-d-in-der-kritik-entzauberung-eines-wundermittels?urn=urn:srf:video:a0fa2877-ed72-40fa-be44-29ad95e56f58 aufgrund einer einzigen Studie in England mit älteren Menschen, die mit einer meiner Meinung nach ungenügender Menge von Vitamin D3 (2000 i.E.) und ohne die entscheidende Ergänzung mit Vitamin K2 durchgeführt wurde, den Einsatz von Vitamin D3 als unwirksam diskreditiert? Weshalb wird immer wieder auf die Gefährlichkeit einer Überdosierung und Toxizität von Vitamin D3 hingewiesen, obwohl dies äusserst selten vorkommt?

 

Nebenwirkungen der Covid-Impfungen 

Während der Pandemie wurden viele Behauptungen im Namen der Wissenschaft gemacht, die sich nachher als falsch herausgestellt haben. So wurde bei den Impfungen zuerst behauptet, dass sie vor einer Ansteckung für sehr lange Zeit schützen würden. Es wurde weiter behauptet, dass die Impfung nur zu einer lokalen Reaktion führen würde, obwohl die Gesundheitsbehörden aus den Pfizer-Studien bereits wussten, dass der Impfstoff in alle Organen und Zellen gelangen könnte. https://www.tga.gov.au/sites/default/files/foi-2389-06.pdf Danach wurde behauptet, dass sie auch vor der Übertragung an anderen und vor dem Entstehen neuer Varianten, vor Long-Covid und schweren Erkrankungen schützen würden, obwohl dies gar nicht getestet wurde.

Die als Verschwörungstheorien abgetanen Meinungen der Skeptiker der Impfung, wonach die injizierten Spike-Proteine überall in den Körper gelangen, unkontrollierbare Entzündungsreaktionen auslösen, für viele Monate im Körper nachweisbar bleiben sowie für viele Todesfälle verantwortlich sein können, haben sich (leider) alle bewahrheitet.

Die wahre Anzahl der Impfgeschädigten und Todesfälle durch die Impfung ist schwierig zu beziffern. Viele dieser Schäden entstehen zeitlich getrennt von der Impfung. So kann die Kausalität nur schwer eindeutig festgelegt werden. Die meisten der Impfschäden, denen ich in meiner Praxis begegnet bin, wurden in der Schweiz nicht gemeldet. In England mit dem Yellow Card Scheme, das Betroffene und Ärzte direkt ermöglicht, Impfschäden zu melden, wurden über 500.000 Fällen von Impfnebenwirkungen gemeldet. Ausserdem zeigen einige Studien, dass es bei den mRNA-Impfungen im Vergleich zu herkömmlichen Impfungen viel mehr Impfschäden gibt. Link: https://www.floridahealth.gov/newsroom/2023/02/20230215-updated-health-alert.pr.html

Hier stellen sich einige Fragen: Wäre es nicht besser, sich in Zukunft an die tatsächliche Evidenz und Daten zu halten, anstatt mögliche falsche Behauptungen zu verbreiten? Wäre eine vereinfachte Meldemöglichkeit von Impfschäden nicht auch für die Schweiz wünschenswert? Sind unerwünschte Wirkungen der Impfung die Ursache für die geschwächte Immunität, die andauernde Müdigkeit und den Leistungsabfall vieler mRNA-Geimpften? Sind die Zunahme an Krebserkrankungen sowie die Übersterblichkeit eine Auswirkung der Impfungen, eine Spätauswirkung der Covid-Infektionen oder sind sie durch andere Ursachen bedingt? Wären hier nicht Studien und Untersuchungen wünschenswert, die für Transparenz sorgen würden?

 

Diskriminierung von Ungeimpften

Das Narrativ der Presse und der Politik war von der Spaltung der Bevölkerung in Geimpfte und Ungeimpfte geprägt, obwohl junge sowie die metabolisch gesunden, ungeimpften Menschen kaum zur Problematik der Hospitalisierungen beitrugen. Aufgrund dieses Narrativ wurden Menschen, die der Impfung gegenüber skeptisch waren, teilweise vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Obwohl es in der Schweiz glücklicherweise weder wie in Italien zu einem Berufsverbot noch wie in Österreich zu einem beschlossenen Impfzwang gekommen ist, wurde das Leben der Ungeimpften auch in der Schweiz eingeschränkt.

Es kam zu einer völlig unnötigen Polarisierung und Spaltung der Gesellschaft mit hässigen Auswirkungen im sozialen Leben. Dies geschah einzig und allein aufgrund des von der Presse und Politik vertretenen schwarz-weiss Denkens, das von Anfang an sehr wenig mit der Realität zu tun hatte.

Hätte man nicht, spätestens nach der schnell erfolgten Feststellung, dass auch Geimpfte ansteckend sein können,  das Zertifikat bzw. den Zertifikatszwang als nutzlos ansehen müssen? Wie kann man in der Zukunft verhindern, dass wieder solche unsinnigen Diskriminierungen und Schikanierungen gegenüber Andersdenkenden und Andershandelnden entstehen? Was braucht es, damit wir nicht in die Falle des vereinfachten, schwarz-weiss Denkens fallen, die mit der Komplexität des realen Lebens sehr wenig gemeinsam hat?

 

Ursprünge des Virus

Die Indizien sind meiner Meinung nach überzeugend, dass sich die Ursprünge des Virus im Labor im Wuhan finden lassen. https://www.wsj.com/articles/what-happened-in-wuhan-china-review-four-books-covid-19-origin-controversey-lab-leak-theories-11637964296

Offensichtlich wurden die Sicherheitsstandards in den Biolaboren in China nicht eingehalten, was schon im Juni 2019 dazu führte, dass es in Lanzhou zu einem Brucellose-Ausbruch mit vielen hunderten Erkrankten kam. https://www.washingtonpost.com/investigations/interactive/2023/china-lab-safety-risk-pandemic/

Im Labor in Wuhan wurde Forschung zu den Sars-Viren seit vielen Jahren betrieben. Mäuse wurden mit menschlichen ACE-Rezeptoren ausgestattet und Sars-Viren wurden verändert, um sie noch ansteckender zu machen. Zur Zeit der ersten, festgestellten Covid-Infektionen im September 2019 wurde die Datenbank der im Labor erforschten Viren gelöscht. Die chinesischen Behörden haben seither eine Überprüfung der Aktivitäten des Labors durch die WHO verweigert. Offensichtlich gibt es etwas zu verbergen.

Dass die Pandemie nur zufällig im Markt in Wuhan ausgebrochen sei, der nur acht Kilometer vom Labor entfernt ist, ist sehr unwahrscheinlich. Dass bis jetzt SARS-COV2 in keinen Tieren festgestellt wurde – auch wenn jetzt drei Jahre später behauptet wird, dass man den Ursprung in Gensequenzen eines Marderhundes gefunden haben soll -, wirkt wenig überzeugend. Dass ein Virus tierischen Ursprungs von Anfang an für Menschen so ansteckend sei, ist ebenfalls sehr unwahrscheinlich.

Egal, ob die Pandemie einen tier- oder laborbezogenen Ursprung hat, gibt es folgende Fragen: Sollten nicht schonungslos aufgeklärt werden, wer dafür verantwortlich ist? Müsste die Virenforschung nicht besser überwacht sowie diese Art von Scharfmachung von Viren verboten werden? Müssten ebenfalls nicht die tierquälende sogenannten «Wet Markets» in China angeprangert und verboten werden?

 

Das Kapern der Wissenschaft

Während der Pandemie wurden die Massnahmen immer wieder mit der Begründung gerechtfertigt, dass sie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhe. Wie sich später herausstellte und oben erläutert wurde, fehlte es vielfach an Evidenz.

Wissenschaft ist keine Religion und kein Dogma. Sie beruht auf Hypothesen, die aufgestellt werden, um sie dann zu prüfen, zu widerlegen oder zu bestätigen, bis es zu neuen Erkenntnissen kommt. So sollte sie mit einer offenen Haltung, mit Neugierde und Demut betrieben werden.

Nur wenige Studien sind aufgrund der Vielzahl von Variablen, die es im komplexen System Mensch mit seinen individuellen Eigenarten und Lebensgewohnheiten gibt, 100% aussagekräftig. Ausserdem können wie oben erwähnt finanzielle Interessen zu Vorurteilen und verzerrten Erkenntnissen führen.

Der Rahmen einer philosophischen Betrachtungsweise oder einer wissenschaftlichen Studie bestimmt oft deren Ergebnisse. Ein Grossteil der wissenschaftlichen Forschung wird in einem materialistischen Rahmen betrieben, welcher die unbestrittenen Erkenntnisse der Neurobiologie sowie der Quantenphysik nicht zu integrieren vermag und deshalb ausklammert. In diesem Sinne ist die Wissenschaft durch eine materialistisch-reduktionistische Sichtweise gekapert worden.

Die Erkenntnisse der Neurobiologie zeigen, dass unsere menschliche Wirklichkeit immer in Abhängigkeit von Bewusstsein sowie den Funktionen unseres menschlichen Gehirns und Nervensystems existiert. Laut der Quantenphysik ist nicht die Materie das Grundlegende, weil Energie und Information dem Materiellen zugrunde liegen. Aus einer ganzheitlichen Sichtweise besteht unsere Wirklichkeit aus miteinander verwobenen Prozessen von Information und Energie in Abhängigkeit vom biologischen Leben sowie dem Bewusstsein.Link zur wissenschaftlichen Theorie dieser Erkenntnisse: https://robertlanza.com/biocentrism-how-life-and-consciousness-are-the-keys-to-understanding-the-true-nature-of-the-universe/ .

Das materialistische Dogma, wonach die Materie die Grundlage von allem ist und die Wirklichkeit aus getrennt existierenden Sachen besteht, hat seit über 100 Jahren keine Gültigkeit mehr. Dennoch beherrscht es unsere Welt. Die egoistische Rücksichtslosigkeit, Manipulation und Ausnützung von Menschen, Tieren und der Umwelt stammen allesamt von dieser illusorischen Sichtweise ab.

Benützten wir die grundlegenden, unbestrittenen, wissenschaftlichen Erkenntnisse der Neurobiologie sowie der Quantenphysik als Rahmen für alle weiteren naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, dann verstünden wir die Vielschichtigkeit der menschlichen Realität. Statt in einer fragmentierten Welt von isolierten Dingen zu leben, befänden wir uns in einer Welt aus lebendigen Beziehungen und dynamischen Prozessen in Abhängigkeit von Bewusstsein. Die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse werden damit keineswegs disqualifiziert, sondern nur relativiert.

Mit einem ganzheitlichen Verständnis unserer menschlichen Wirklichkeit könnten sich in Krisensituationen differenzierte, interdisziplinäre Strategien entwickeln lassen, welche der Psychologie der Menschen sowie der vielseitige Dynamik einer Problematik gerecht werden. Anstatt die Gesellschaft zu spalten, gelangen wir mit einer ganzheitlichen Sichtweise zu einem Verständnis unserer gegenseitigen Verbundenheit, welche ein individuelles sowie auch ein gesellschaftliches Heilwerden begünstigt.

 

Hauptthemen des Lichtblicke-Blogs

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